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Reicht der Durchschnittsverdienst
für ein Eigenheim?

Die regionalen Unterschiede bei den Voraussetzungen für den Immobilienerwerb sind groß: Im Landkreis Prignitz kann ein eigenes Haus bereits mit einem Monatseinkommen von 950 Euro finanziert werden, während es im Landkreis Starnberg 7.300 Euro sein müssen. In Frankfurt a.M., Garmisch-Partenkirchen, München oder Freiburg muss das Einkommen des Erwerbers rund 80 % über dem Durchschnitt liegen. Foto: Grabener Verlag
Wie hoch das Einkommen sein muss, damit der Traum vom Eigenheim umgesetzt werden kann, hängt davon ab, wo man wohnt. In einigen Regionen reicht schon der übliche Durchnittsverdienst aus, doch in Ballungsgebieten sieht es meist ganz anders aus, hat das Berliner Forschungsinstitut empirica herausgefunden. In Frankfurt oder München müssen Käufer über das Doppelte des Durchschnittseinkommens verfügen, während in weiten Teilen Deutschlands ein mittleres Einkommen ausreicht, in einigen Landkreisen Ostdeutschlands sogar nur die Hälfte des regionalen Durchschnittseinkommens. Den Berechnungen liegen die Einkommens- und Verbrauchsdaten des Statistischen Bundesamtes und die Durchschnittspreise für Einfamilienhäuser zugrunde. Bauherren sollten über ein Eigenkapital in Höhe eines Jahresnettoeinkommens verfügen, wobei die monatlichen Belastungen für Zinsen und Darlehenstilgungen 35 % des Haushaltsnettoeinkommens nicht überschreiten sollten.
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