Ausgabe: Winter 2008 / 2009

Robuster Immobilienmarkt in Deutschland

Rauchmelder werden in immer mehr Bundesländern zur Pflicht
140.000.000 Euro einsparen
Recht auf Wohnen?
Letzter beim Wohnungs-
neubau
Eigenkapital immer wichtiger
Denkmalschutz und Kapitalanlage
Preisentwicklung für Immobilien
Fördermöglichkeiten für Energiesparer
Mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt
Großes Interesse an deutschen Immobilien
Änderungen für
Eigentümer in 2009
Andere Spielregeln in den USA
Holzpellets-Heizungen beliebt
Schadensersatz durch Bergbau
Bei Leerstand
Rohre leeren

Denkmalschutz und Kapitalanlage

fachwerkhaus

In vielen Städten sind ganze Straßenzüge, Plätze oder historische Innenstädte erhaltenswert. Aufgabe des städtebaulichen Denkmalschutzes ist es, diese historischen Ensembles mit ihrem besonderen Charakter zu erhalten. (Foto: Stihl024 | Pixelio)

leer Baudenkmäler sind Kulturgüter, deren Erhalt sich der Staat nicht leisten kann. Wer einem solchen Objekt wieder zu altem Glanz verhilft, kann daher staatliche Förderung erwarten. Diese zeigt sich in Steuervorteilen: So können die nach dem Erwerb eines denkmalgeschützten Gebäudes zur Nutzbarmachung anfallenden Sanierungskosten innerhalb von 12 Jahren komplett abgesetzt werden: 8 Jahre lang mit 9 % und weitere 4 Jahre mit 7 %. Wird das Objekt selbst bewohnt, können 10 Jahre lang 9 % abgezogen werden. Auch die Anschaffungskosten für den Altbau sind steuerlich absetzbar (bis Baujahr 1924 über 40 Jahre mit 2,5 %, Häuser ab 1925 über 50 Jahre mit 2,0 %). Nicht steuerlich relevant sind Grundstücksanteile. Als Investition sind Gebäude mit geringen Anschaffungskosten und hohem Modernisierungsbedarf besonders interessant. Nicht zu vernachlässigen ist die Lage des Objekts: am besten in einer Stadtregion mit guten Entwicklungschancen. Für die Sanierung und Modernisierung von Baudenkmälern existieren zusätzliche Förderungen.


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