Ausgabe: Winter 2008 / 2009

Robuster Immobilienmarkt in Deutschland

Rauchmelder werden in immer mehr Bundesländern zur Pflicht
140.000.000 Euro einsparen
Recht auf Wohnen?
Letzter beim Wohnungs-
neubau
Eigenkapital immer wichtiger
Denkmalschutz und Kapitalanlage
Preisentwicklung für Immobilien
Fördermöglichkeiten für Energiesparer
Mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt
Großes Interesse an deutschen Immobilien
Änderungen für
Eigentümer in 2009
Andere Spielregeln in den USA
Holzpellets-Heizungen beliebt
Schadensersatz durch Bergbau
Bei Leerstand
Rohre leeren

Andere Spielregeln in den USA

leer Die Immobilienmarktkrise in den USA war der Auftakt für die weltweite ­Finanzmarktkrise. In vielen deutschen Presseberichten wurden daraus Schlüsse gezogen, die auf den rechtlichen Gegebenheiten in Deutschland basierten. Doch daraus ergibt sich ein falsches Bild. Nicht nur der Immobilienmarkt unterscheidet sich erheblich von dem in den USA, auch die Art der Finanzierung ist nicht vergleichbar. Ein Eigenheimbesitzer in den USA haftet für seinen Kredit in aller Regel nur mit seiner Immobilie und nicht, wie bei uns üblich, mit seinem gesamten Vermögen. Das heißt: Der Kreditgeber kann sich im Problemfall nur an der Immobilie schadlos halten. So ist es dann auch ganz verständlich, dass einige amerikanische Immobilieneigentümer einfach ihr unverkäufliches Haus räumen, noch eine Rate zahlen und den Schlüssel bei der finanzierenden Bank abgeben. Damit stellen sie der Bank das Haus zur Verfügung und sind ihre Verpflichtungen weitgehend los. Wer jetzt glaubt, dass dieses Verhalten die zukünftige Kreditwürdigkeit beeinflusst, der irrt. Das amerikanische Schuldrecht ist eben ganz anders.


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