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Mieten entwickeln sich uneinheitlich

In vielen großen Städten berichten Wohnungssuchende schon seit geraumer Zeit von stark steigenden Mietpreisen – die Kehrseite des Trends „Zurück in die Stadt“. (Foto: Bernd Sterzl | Pixelio)
Die Entwicklung der Mietpreise verläuft in Deutschland ortsabhängig uneinheitlich. In Großstädten und Ballungsräumen sind Steigerungen festzustellen. In ländlichen und strukturschwachen Gebieten sind bestenfalls gleichbleibende Mieten zu erzielen. Nach einem Marktbericht des Internetportals Immowelt stiegen in Hamburg im ersten Quartal 2009 die Kaltmieten für Einzimmerwohnungen um sieben Prozent, für Dreizimmerwohnungen um fünf Prozent und für Wohnungen mit fünf und mehr Zimmern um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung in exklusiven Wohnlagen zog die Durchschnittswerte in die Höhe. In Berlin zogen die Mieten leicht an. Eine 40 bis 80 Quadratmeter große Wohnung kostete im Oktober 2008 noch sechs Euro, im September 2009 waren es 6,50 Euro pro Quadratmeter. In München blieb die Miete für diese Wohnungskategorie im gleichen Zeitraum konstant auf zwölf Euro, Wohnungen bis 40 Quadratmeter verteuerten sich dort jedoch von 14,10 Euro auf 15 Euro pro Quadratmeter. Entscheidend sind die Lage, der Zustand und die Ausstattung des Mietobjekts.
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