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Ausgabe: Winter 2009 / 2010

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Aussichtsreich: Immobilien 2010

Wohnimmobilien als Anlage immer interessanter
448.000 Verkaufsfälle im Jahr
Wohneigentumsquote
Heizkosten steigen trotz geringeren Verbrauchs
Mieten entwickeln sich uneinheitlich
Zinsen weiter auf Tiefststand
Mieterhöhung nach
Fassadenverkleidung
Dichtheitsprüfung für
Abwasserrohre
Innendämmung nicht grundsätzlich schlecht
Öko-Immobilien im Kommen
Privater Solarstrom: Deutschland führend
Qualifizierte Mietspiegel sind realistisch
Kein Pferdestall vor dem
Nachbarhaus
Tipps zum Heizkosten-Sparen
 

Qualifizierte Mietspiegel sind realistisch

leer Ein Mietspiegel dient zur Feststellung der ortsüblichen Vergleichsmiete, bis zu der ein Vermieter die bestehende Miete unproblematisch erhöhen kann. Er soll von einer Gemeinde erstellt werden, wenn dafür Bedarf besteht. Das Gesetz unterscheidet zwischen dem einfachen und dem qualifizierten Mietspiegel. Letzterer ist nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt, von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter anerkannt und muss alle zwei Jahre aktualisiert werden. Damit ein Mietspiegel realistisch ist, wird das Verfahren der sogenannten Extremwertbereinigung angewandt. Dabei werden die Extremwerte unten und oben gekappt. So vermeidet man, dass einzelne Gefälligkeits- oder Wuchermieten die Statistik verfälschen.

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