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Qualifizierte Mietspiegel sind realistisch
Ein Mietspiegel dient zur Feststellung der ortsüblichen Vergleichsmiete, bis zu der ein Vermieter die bestehende Miete unproblematisch erhöhen kann. Er soll von einer Gemeinde erstellt werden, wenn dafür Bedarf besteht. Das Gesetz unterscheidet zwischen dem einfachen und dem qualifizierten Mietspiegel. Letzterer ist nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt, von der Gemeinde oder von Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter anerkannt und muss alle zwei Jahre aktualisiert werden. Damit ein Mietspiegel realistisch ist, wird das Verfahren der sogenannten Extremwertbereinigung angewandt. Dabei werden die Extremwerte unten und oben gekappt. So vermeidet man, dass einzelne Gefälligkeits- oder Wuchermieten die Statistik verfälschen.
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